EIS – Lost (in) Antarctica
Die Stückentwicklung EIS Lost (in) Antarctica ist ein aus dokumentarischen und fiktiven Elementen bestehender Theaterabend, der das Publikum von der Zeit der frühen Polarforschung bis ins Heute mitnimmt: Eine Bühne voller Müllsäcke, Plastiktüten und -flaschen und anderem Plastikschrott. Den ganzen Abend sehen wir den Müll, den wir täglich produzieren. Spielerin und Spieler greifen nach diesem Müll und ergänzen ihn mit historischen Fotos, alten Holzkisten und vielen Instrumenten. Damit lassen sie die Szenerien der spektakulären Antarktis-Expedition Shakeltons von 1914-1916 vor dem Publikum entstehen und wieder vergehen. Am Ende des Abends kehren die beiden zurück zu einer Bühne voller Zivilisationsmüll, zu schmelzenden Polen, erwärmten Meeren und einer Menschheit, die sich
dafür immer noch nicht verantwortlich fühlt.